Backcountry in Davos Klosters: Freeride, Skitouren und Lawinenkurs mit lokalem Guide

Freeride und Skitouren in Davos Klosters mit Guide: die Berge, Touren nach SAC-Skala, Lawinenkurs, Ausrüstung – und wann wir nicht gehen.

Index

Davos Klosters ist eines der grössten Freeride-Gebiete der Alpen: 46 Kilometer markierte Skirouten auf fünf Bergen, dazu das ungesicherte Gelände daneben und Skitouren bis auf 3.145 Meter – und das Schweizer Lawinenbulletin wird hier im Ort geschrieben. Was unsere Gäste in ihren Bewertungen am häufigsten nennen, ist nicht die Piste, sondern genau das: Backcountry, Touring, Vertrauen. Dieser Guide erklärt, welche Berge was hergeben, welche Touren welchen Schwierigkeitsgrad haben, was die Ausrüstung kostet – und wann wir nicht gehen.

Freeride, Skitour, Skiroute – was ist was?

Skirouten sind gelb markiert: kontrolliert und bei Öffnung durch den Rettungs- und Pistendienst gesichert, aber nicht präpariert. Davon gibt es in Davos Klosters 46 Kilometer auf zwölf Routen. Freeride heisst Abfahren im ungesicherten Gelände daneben, wobei der Lift den Aufstieg übernimmt. Skitour heisst mit Fellen aufsteigen und abseits jeder Anlage abfahren.

Ausserhalb der markierten Routen gilt: Lawinenausrüstung ist Pflicht, und die Entscheidung, ob und wohin, trifft jemand, der Gelände und Schneedecke kennt. Unsere Empfehlung: Für Skitouren-Einsteiger und alle ohne Lawinen- und Schneekenntnisse empfehlen wir einen Schneesportlehrer mit eidgenössischem Fachausweis oder einen Bergführer. Ride and Smile steht auf der offiziellen Guide-Liste von Davos Klosters.

Die sechs Berge aus Sicht des Guides

Gebiet Was es hergibt
Parsenn das grösste Gebiet, 12 km gelbe Abfahrten auf fünf Routen. Der Betreiber selbst sagt, man brauche „etwas lokale Kenntnisse, um die besten Routen zu entdecken – die Einheimischen geben ihre Perlen nicht so einfach preis“
Jakobshorn 13 km auf zwei markierten Routen in die Seitentäler. Hier stehen auch das Avalanche Training Centre und die Freeride Learnline, ein Lehrpfad mit QR-Posten
Rinerhorn „der Geheimtipp der Einheimischen“: auch an Schneetagen Pulverabfahrten ins Tal, unverspurte Hänge entlang der Routen 4b, 9b und 12
Madrisa (Klosters) Ausgangspunkt der Madrisa Rundtour über das Schlappinerjoch (2.203 m) nach Gargellen in Österreich und zurück über das St. Antönier-Joch: 24,9 km, 250 Höhenmeter Aufstieg, 2.200 Höhenmeter Abfahrt, rund 6,5 Stunden
Pischa das einzige Gebiet der Schweiz ohne präparierte Pisten. Die Skilifte wurden zurückgebaut, nur die Pendelbahn auf 2.483 m fährt. Eine markierte Freeride-Abfahrt (Nr. 6 Flüelamäder, 3,3 km), alles andere auf eigene Verantwortung
Schatzalp/Strela kein Freeride-Gebiet. Positionierung „Slow Mountain“, 100 Prozent Naturschnee

⚠️ Eine Nachricht, die du kennen solltest, bevor du die Pischa einplanst. Die Sportbahnen Pischa AG und die Davos Klosters Bergbahnen haben im Juli 2025 angekündigt, den Betrieb der Pischabahn im Frühling 2027 einzustellen. Die Saison 2026/27 könnte die letzte sein. Wer die Pischa noch fahren will, hat diesen Winter.

Welcher Berg ist bei Freeridern am beliebtesten? Das Jakobshorn. Die Abfahrten sind einfach zu finden, und der Weg zurück zum Lift ebenso – das nimmt Einsteigern im Gelände den grössten Stressfaktor. Der grösste Teil dieser Abfahrten wird auf Lawinengefahr kontrolliert und liegt zwischen den Skipisten. Die Einschränkung, die dazugehört: Beachte immer die Warnungen der Bergbahn zur Lawinengefahr – kontrolliert heisst nicht gesichert.

Die einzelnen Routen mit Höhen beschreiben wir im Artikel Davos und Klosters – das Mekka für Freeride und Skitouren.

Skitouren rund um Davos Klosters, nach SAC-Skala

Diese Tabelle steht so in keinem Prospekt. Die Angaben stammen aus dem SAC-Tourenportal des Schweizer Alpen-Clubs und beziehen sich auf gute Schnee-, Wetter- und Sichtverhältnisse.

Tour Gipfel Ausgangspunkt Grad Aufstieg Abfahrt
Rätschenhorn 2.703 m Klosters Dorf, Bergstation Schafcalanda L 0:30 h, 100 Hm 1.600 Hm
Chörbsch Horn 2.650 m Schatzalp, Davos WS− 3 h, 800 Hm 800 Hm
Pischahorn 2.981 m Dörfji, Bergstation Pischa WS+ 1:30 h, 520 Hm 1.180 Hm
Büelenhorn 2.513 m Duchli, Davos Dorf WS 3 h, 950 Hm 950 Hm
Flüela Schwarzhorn 3.145 m Flüelapassstrasse WS+ 2:30 h, 820 Hm 820 Hm
Madrisahorn 2.825 m Bergstation Schafcalanda ZS 1 h, 200 Hm —
Chüealphorn 3.077 m Sand, Sertigtal ZS 4 h, 1.220 Hm 1.220 Hm
Sattelhorn 2.980 m Sand, Sertigtal ZS 3:30 h, 1.120 Hm 1.120 Hm
Pischahorn, lange Variante 2.981 m Dörfji, Abfahrt nach Klosters ZS — 1.900 Hm

Das Rätschenhorn ist der Sonderfall der Region: eine halbe Stunde Aufstieg über der Bergstation, und dann 1.600 Höhenmeter Abfahrt bei Schwierigkeitsgrad L. Genau deshalb ist es unsere häufigste erste Tour.

Was die SAC-Grade bedeuten

Grad Hangneigung Was das heisst
L – leicht bis 30° keine Ausrutschgefahr, weiches, welliges Gelände
WS – wenig schwierig ab 30° kurze Rutschwege, sanft auslaufend; Spitzkehren nötig
ZS – ziemlich schwierig ab 35° längere Rutschwege mit Bremsmöglichkeit, Verletzungsgefahr
S – schwierig ab 40° lange Rutschwege, teilweise in Steilstufen abbrechend: Lebensgefahr

Der SAC sagt dazu ausdrücklich: Die Grade sind Richtwerte bei guten Verhältnissen. Bei Neuschnee, Bruchharsch oder schlechter Sicht ist dieselbe Tour eine andere Tour.

Wann wir nicht gehen

Das ist die wichtigste Sektion dieses Artikels, und sie folgt keiner Hausregel, sondern den offiziellen Empfehlungen des SLF.

Gefahrenstufe Offizielle Empfehlung des SLF
1 gering extrem steile Hänge (über 40°) einzeln befahren
2 mässig vorsichtige Routenwahl, sehr steile Hänge (über 35°) einzeln befahren
3 erheblich „sehr steile Hänge meiden“ – also über 35°. Das SLF nennt Stufe 3 „für Wintersportler die kritischste Situation“
4 gross „sich auf mässig steiles Gelände beschränken“ – unter 30°
5 sehr gross Verzicht auf Schneesport abseits geöffneter Abfahrten

Die Zahl, die mehr überzeugt als jede Regel: Nach der Statistik des SLF ereignen sich 97 Prozent der tödlichen Lawinenunfälle von Wintersportlern in Gelände steiler als 30 Grad, 82 Prozent über 35 Grad und 43 Prozent über 40 Grad. Nur 3 Prozent passieren flacher als 30 Grad. Und: rund 90 Prozent der Verschütteten haben ihre Lawine selbst ausgelöst.

Ebenso aufschlussreich ist, wann etwas passiert. Stufe 3 herrscht an etwa 30 Prozent der Wintertage – und fordert rund die Hälfte aller Lawinentoten. Stufe 2, die viele für harmlos halten, herrscht an rund der Hälfte der Tage und fordert etwa 30 Prozent der Toten. Die grosse Gefahrenstufe 4 fordert nur etwa 10 Prozent, weil dann kaum jemand hinausgeht.

Wann wir nicht gehen, entscheidet der Guide am Tag selbst. Wir veröffentlichen dafür bewusst keine feste Gefahrenstufe. In die Entscheidung fliesst zu viel ein, als dass eine Zahl sie abbilden könnte: wer mitgeht, wie die Verhältnisse sind, welches Tourenziel ansteht, welche Alternative es im Tal gibt. Der Guide plant die Tour im Detail und trifft die Entscheidung – und er sagt sie dir auch dann, wenn sie dir nicht gefällt.

Eine Zahl ins Netz zu schreiben würde das Gegenteil bewirken: Sie führt zu Diskussionen am Treffpunkt über einen Wert, der die konkrete Lage an diesem Morgen gar nicht kennt.

Bei schlechter Sicht wählen unsere Guides Routen unterhalb der Baumgrenze.

Das Lawinenbulletin kommt aus Davos

Das WSL-Institut für Schnee- und Lawinenforschung SLF sitzt an der Flüelastrasse 11 in Davos Dorf – wenige Minuten von unserem Treffpunkt. Von dort kommt das Lawinenbulletin für die ganze Schweiz.

  • Erscheint täglich um 17 Uhr, gültig bis 17 Uhr des Folgetags
  • Zusätzliches Morgenbulletin um 8 Uhr, wenn mindestens Stufe 3 erreicht wird
  • Kostenlos in der White-Risk-App des SLF; erweiterte Funktionen im SLF-Webportal verfügbar

Wir lesen es jeden Morgen vor der Tour, und im Lawinenkurs zeigen wir dir, wie man es liest.

Zur Einordnung: In der Schweiz sterben im langjährigen Mittel rund 24 Menschen pro Jahr in Lawinen; der gleitende Zwanzigjahresschnitt liegt aktuell bei 21. Im Winter 2025/26 waren es 15 bis Ende März. Die meisten Unfälle passieren in Wallis und Graubünden.

Ausrüstung

Pflicht bei jeder Tour – so listet es das offizielle Merkblatt von SLF, SAC, Swiss-Ski und Swiss Snowsports:

  • LVS-Gerät, Lawinensonde, Lawinenschaufel – die drei gehören zusammen, einzeln nützen sie nichts
  • Helm, Steighilfen (Felle, Harscheisen), Erste-Hilfe-Set, Mobiltelefon, Orientierungsmittel

Zusätzlich empfohlen: Lawinen-Airbag. Eine Studie mit Beteiligung des SLF zeigt, dass er die Sterblichkeit bei schwerer Verschüttung von 22 auf 11 Prozent senkt. Er ersetzt LVS, Sonde und Schaufel nicht – er ergänzt sie. In etwa 20 Prozent der Fälle bläst er sich nicht auf, meist weil er nicht ausgelöst wurde.

Warum wir das Üben ernst nehmen: In den ersten 15 Minuten ist die Chance am grössten, Verschüttete lebend zu bergen. Danach fällt sie steil ab. Deshalb sucht die Gruppe, nicht die Rettung.

Mieten in Davos und Klosters

Ausrüstung Wo erhältlich Enthaltene Komponenten
Touren- / Freerideset Go Vertical (Davos Dorf), Bardill Sport (Klosters), Gotschna Sport (Klosters) Ski oder Splitboard mit Tourenbindung, Felle & Schuhe
Lawinen-Safety-Set Go Vertical, Bardill Sport, Gotschna Sport (Klosters) Modernes 3-Antennen-LVS-Gerät, Lawinensonde & Schaufel
Lawinen-Airbag Go Vertical, Bardill Sport, Gotschna Sport (Klosters) Lawinenairbag-Rucksack inklusive Auslösesystem

Die Ausrüstung kann tageweise gemietet werden. Wir empfehlen dringend die rechtzeitige Reservation vor Tourenbeginn.

Welches Angebot passt zu dir?

Freeride Guide – mit dem Lift ins Gelände

Für Skifahrer und Snowboarder, die sicher auf schwarzen Pisten fahren und die ersten Tiefschneehänge neben der Piste fahren wollen. Dein Guide wählt getestete Hänge, gibt Technik-Input im Pulver und übernimmt die Sicherheitsentscheidung.

Halbtags- (3 Stunden) oder Ganztagesführung (6 Stunden) für ein bis zwei Personen, mit Option für Zusatzteilnehmer. → Freeride Guide buchen

Skitouren Gruppenkurs für Einsteiger

Sechs Stunden pro Kurstag, vier bis sechs Teilnehmende, auf Deutsch und Englisch. Wir nutzen die Parsenn-Bahn für den Grossteil des Aufstiegs, sodass du nur rund 400 Höhenmeter selbst gehst. Inhalt: Gehtechnik mit Tourenski oder Splitboard, Spitzkehren, Grundlagen Lawinenkunde, Tiefschneefahren, Ausrüstungswahl.

Voraussetzung: sicher auf schwarzen Pisten, Tempo auch bei schlechter Sicht unter Kontrolle. Wer noch nie Tiefschnee gefahren ist, bucht besser vorher eine Privatlektion – Skifahren lernt man nicht auf Skitouren, dafür sammelt man zu wenige Tiefenmeter.

Termine 2027: 30.–31. Januar · 20.–21. März · 27.–28. März · 3.–4. April. Der Kurs läuft am Samstag und am Sonntag, pro Tag sechs Stunden von 9 bis 15 Uhr; du kannst einen Tag oder beide buchen. Mindestens vier, höchstens sechs Personen – kommen weniger als vier zusammen, könnt ihr als Gruppe die fehlenden Plätze übernehmen oder der Termin wird abgesagt. Ausrüstung nicht inbegriffen. Details und Anmeldung: → Skitourenkurs buchen

Skitouren Guide – die private Tour

Für Einsteiger, die von Grund auf lernen wollen, und für Fortgeschrittene, die mehr Höhenmeter und bessere Linien wollen. Schwierigkeit bis WS+ nach SAC-Skala, Gruppen ideal bis vier Personen, auf Wunsch mit Videoanalyse. Treffpunkt flexibel: Hotel, Talstation, Bushaltestelle oder direkt am Einstieg.

Ganztägige geführte Tour (6 Stunden) für ein bis zwei Personen, mit Option für Zusatzteilnehmer. → Skitouren Guide buchen

Lawinenkurs – bevor du allein gehst

Ein Tag, sechs Stunden: Tourenplanung mit dem White-Risk-Programm des SLF, Lawinengefahr im Gelände erkennen, Notfall üben mit LVS, Sonde, Schaufel und Airbag. CHF 500 für ein bis zwei Personen, jede weitere Person CHF 40.

Feste Termine gibt es nicht – wir legen den Kurstag nach den Verhältnissen fest, in der Regel am Parsenn. Unterrichtssprache Deutsch oder Englisch. Ein bestimmtes Fahrniveau verlangen wir nicht; wer den Kurs für Freeride und Varianten nutzen will, sollte sich allerdings auf schwarzen Pisten wohlfühlen.

Das Lawinenmaterial ist nicht inbegriffen. LVS, Sonde, Schaufel und Airbag mietest du bei Gotschna Sport in Klosters oder bei Bardill und Go Vertical in Davos – sag uns bei der Buchung Bescheid, dann bereiten wir das mit dem Geschäft vor. → Lawinenkurs buchen

Women’s Ski Camp – Freeride & Skitouren für Frauen (März 2027)

Ein exklusives Camp von Frauen für Frauen, geführt von unserer zertifizierten Instruktorin. In einer ermutigenden Kleingruppe verfeinern wir Tiefschneetechnik, üben den sicheren Umgang mit Lawinenausrüstung und geniessen unverspurte Hänge abseits des Trubels.

Termin 2027: erstes Märzwochenende rund um den 8. März, stark limitierte Teilnehmerzahl. Die Produktseite mit Preis und Plätzen ist in Arbeit – bis sie steht, läuft die Anmeldung über uns. Details und Buchung: → Women’s Ski Camp anfragen

Wer die Technik der freien Ferse dazunehmen will: wir unterrichten auch Telemark.

Wann ist die beste Zeit?

Die Freeride-Abfahrten sind offiziell von Mitte Dezember bis Mitte April offen, je nach Schnee; ob eine gesicherte Route geöffnet wird, entscheidet der Rettungs- und Pistendienst. Skitouren gehen in Davos Klosters von Dezember bis Juni – im Frühling verlagert sich alles an den Flüelapass, der offiziell als Skitourenparadies gilt, sobald die Passstrasse offen ist.

Die Gebiete öffnen 2026/27 gestaffelt: Parsenn Davos ab 13. November, Jakobshorn ab 27. November und bis 11. April – es schliesst als letztes. Rinerhorn und Madrisa vom 18. Dezember bis 29. März, Pischa ab 26. Dezember.

Zu den Frühlingstouren: Frühlings-Skitouren in Davos Klosters.

Wer führt dich?

In unserem Team führen drei Schneesportlehrer mit eidgenössischem Fachausweis: Manuel und Ruedi auf Ski, Matteo auf dem Snowboard.

Eine Klarstellung, die wir lieber selbst machen: Wir haben keinen Bergführer mit IFMGA-/UIAGM-Patent im Team. Wer eine Hochtour mit Seil, Gletscher und Steigeisen sucht, fragt nach genau diesem Titel – und soll das vor der Buchung wissen. Was wir führen, sind Freeride-Abfahrten und Skitouren in einem Gelände, das wir seit Jahren kennen.

Was Gäste sagen

Drei Bewertungen aus Google, im englischen Original – zum Lawinenkurs, zu einer geführten Tour und zum Coaching im Freestyle und Freeride:

„Great avalanche training in Davos, super useful and well explained by Manuel. Definitely a must for anyone into freeride.“

— M. A., Google

„Great experience with Manuel as a guide. He adapted the tour to the expectations of each person in the group, gave us some very valuable tips and took us to some nice areas with powder in April!“

— Javier M., Google

„Matteo was an outstanding instructor and guide. He is truly an all-around expert in both freestyle and freeride, and his coaching made an immediate difference in my riding. … I also want to thank Fernanda from Ride and Smile for organizing everything on short notice and matching me with the perfect instructor.“

— Kaan A., Google

Häufige Fragen

Welcher Berg in Davos Klosters ist besonders beliebt bei Freeride-Skifahrern? Das Jakobshorn: Die Abfahrten und der Weg zurück zum Lift sind einfach zu finden, und der grösste Teil liegt zwischen den Skipisten und wird auf Lawinengefahr kontrolliert. Die Warnungen der Bergbahn gelten trotzdem.

Brauche ich einen Guide für Freeride in Davos Klosters? Für die gelb markierten Skirouten nicht zwingend, für alles andere ja. Für Skitouren-Einsteiger und alle ohne Lawinen- und Schneekenntnisse empfehlen wir einen Schneesportlehrer mit eidgenössischem Fachausweis oder einen Bergführer. Ein Guide bringt dich am richtigen Tag zum richtigen Hang und übernimmt genau diese Entscheidungen.

Ab welcher Lawinengefahrenstufe sollte man nicht mehr ins Gelände? Das SLF empfiehlt bei Stufe 3 „erheblich“, sehr steile Hänge über 35 Grad zu meiden, und bei Stufe 4 „gross“, sich auf Gelände unter 30 Grad zu beschränken. 97 Prozent der tödlichen Lawinenunfälle passieren in Gelände über 30 Grad.

Welche Ausrüstung brauche ich für eine Skitour? Tourenski oder Splitboard, Felle, Tourenschuhe, Stöcke sowie LVS-Gerät, Sonde und Schaufel – diese drei gehören zwingend zusammen. Empfohlen wird zusätzlich ein Lawinen-Airbag. Die Sicherheitsausrüstung kann tageweise bei Fachhändlern wie Go Vertical, Bardill oder Gotschna Sport (Klosters) gemietet werden.

Kann ich als Skitouren-Anfänger mitmachen? Ja, wenn du sicher Ski oder Snowboard fährst – schwarze Piste, kontrolliertes Tempo bei schlechter Sicht. Das Tourengehen selbst lernst du im Kurs. Wer noch nie im Tiefschnee war, nimmt vorher eine Privatlektion.

Was kostet ein Freeride-Guide in Davos Klosters? Die Kosten richten sich nach dem Format: Halbtages- oder Ganztagesführung im Freeride, Skitouren-Tagestour oder der ganztägige Lawinenkurs. Die verbindlichen Tarife und Termine findest du direkt auf den jeweiligen Produktseiten: Freeride Guide, Skitouren Guide und Lawinenkurs.

Wie lange dauert die Freeride-Saison in Davos Klosters? Die markierten Freeride-Abfahrten sind von Mitte Dezember bis Mitte April offen. Skitouren sind von Dezember bis Juni möglich, im Frühling vor allem am Flüelapass.

Dein Tag im Backcountry

Sag uns dein Niveau, deine Ausrüstung und deinen Wunschtag – wir schlagen das passende Format vor. Freeride Guide · Skitouren Guide · Skitourenkurs für Einsteiger · Lawinenkurs

+41 81 543 10 87 · info@ride-and-smile.ch

Quellen für die öffentlichen Angaben: SAC-Tourenportal und SAC-Schwierigkeitsskala für Skitouren (Touren und Grade), SLF (Gefahrenstufen, Hangneigungsstatistik, Bulletinzeiten, White Risk, Unfallstatistik), Merkblatt „Achtung Lawinen!“ von SLF, SAC, BASPO, Swiss-Ski und Swiss Snowsports (Notfallausrüstung), Haegeli et al. 2014 (Airbag), Davos Klosters Bergbahnen (Facts and Figures, Freeride-Routen, Betriebszeiten, Mitteilung zur Pischabahn), davos.ch (Freeride, Skitouren, Guide-Liste), madrisa.ch (Rundtour), Go Vertical und Bardill Sport (Mietpreise 25/26). Stand 10.09.2026.